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Alternative Wohnformen  

 

Die demographische Entwicklung mit einem stetig anwachsenden Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft und auch in Erftstadt erfordert ein Umdenken auch in den Wohnformen, die das Älterwerden in unserer Gemeinschaft "erlebbarer" macht.
Neben vielen schon realisierten Modellen charakterisieren die folgenden Merkmale unser Zielmodel, das dann in Form von kleineren Baugruppen-getriebenen Gemeinschaftshäusern oder in Mehrgenerationenhäuseren realisiert werden kann:

- Ältere, behinderte und aktuell pflegebedürftige Menschen leben unabhängig in ihren Wohnungen und entscheiden über alle ihre Belange selbst.

- Sie versorgen sich selbst und bestimmen von sich aus das Maß ihrer Aktivität und ihrer Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft.

- Die Wohnungen werden nach den individuellen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten der Beteiligten geplant.

- Sie werden altengerecht und behindertengerecht gebaut und ausgestattet sein, so dass praktisch alle eventuell erforderlichen Pflegemassnahmen in den Wohnungen durchgeführt werden können und die Bewohner/innen die Möglichkeit haben, bis ans Lebensende in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.

- Für Veranstaltungen, Feiern und Versammlungen usw. wird ein Gemeinschaftsbereich vorgesehen.

Auf Mustermodelle in anderen Gebieten in Deutschland kann verwiesen werden. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien hier einige Modelle und Initiativen erwähnt, siehe auch die Referenzen unter interessante Verweise:

o Neues Wohnen im Alter e.V., Regionalbüro Rheinland

o Wohnkonzept 12, Gilde-Carré

o Stadthaus statt Haus e.V., Aachen

o Amaryllis eG, Bonn

o WohnreWIR Tremonis, Dortmund

o Haus Mobile e.V., Köln

o Philia, Köln

o Wohnen mit Alt und Jung e.V., Köln

o Achat e.V. - Selbstbestimmtes Wohnen im Alter

o Mettmanner Hofhaus des Vereins ALAW

o Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V.